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5G-ConnectedMobility

Ericsson startet auf dem „Digitalen Testfeld Autobahn“ mit „5G-ConnectedMobility” ein industrieübergreifendes Konsortium zur 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland

"5G-ConnectedMobility" schafft auf dem „Digitalen Testfeld Autobahn“ eine dedizierte Netzinfrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur und Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuführen. Die Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding in Bayern. Mitglieder des „5G-ConnectedMobility”-Projektes sind Ericsson, die BMW Group, die Deutsche Bahn, die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt.

Das Ziel von „5G-ConnectedMobility“ ist die Stärkung der 5G-Forschung und -Entwicklung (F&E) in Deutschland und in Europa sowie die Einbringung der technischen Anforderungen verschiedener Industrien in Deutschland in die internationalen 5G-Standardisierungsaktivitäten.

5G-ConnectedMobility Aktivitäten im Bereich Automotive

Testszenario

  • Video-Streaming bei hoher Geschwindigkeit
  • Bedingungen bei hoher Netzauslastung
  • Antennenposition und Entfernungsauswertung für beste Leistung
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Ergebnisse

  • Kollokierte Antennen zeigen bessere Leistung bei hoher Fahrzeuggeschwindigkeit oder Netzwerklast
  • Keine direkte Korrelation von Geschwindigkeit und Videozugriffszeit

5G-ConnectedMobility Aktivitäten im Bereich Rail

Testszenario

Network Slicing für Daten-Kommunikation im geschützten Kanal:
  • Sicherstellung zuverlässiger Netzwerk-verbindungen zur Übertragung zugrelevanter Daten, z.B. für Signalgebung
  • Videobasierte Überwachung und Automatisierung des Zugbetriebs
  • Stabile Infotainment-Anwendungen im mobilen Netz
  • Überwachung und Vernetzung von Zug- und Servicefunktionen über Sensorik (z.B. für Wartung)
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Testszenario

  • Video-Streaming bei hoher Geschwindigkeit
  • Bedingungen bei hoher Netzauslastung
  • Antennenposition und Entfernungsauswertung für beste Leistung
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Testszenario

  • Video-Streaming bei hoher Geschwindigkeit
  • Bedingungen bei hoher Netzauslastung
  • Antennenposition und Entfernungsauswertung für beste Leistung

Testszenario

  • Video-Streaming bei hoher Geschwindigkeit
  • Bedingungen bei hoher Netzauslastung
  • Antennenposition und Entfernungsauswertung für beste Leistung
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Hier finden Sie Pressemitteilungen, Neuigkeiten und Berichte zu Veranstaltungen, bei denen 5G-ConnectedMobility eine Rolle spielt.

News room

Bundesminister Andreas Scheuer besuchte 5G-ConnectedMobility-Testfeld
8. Februar 2019
Nürnberg, 8. Februar 2019. Ob auf der Schiene, der Straße oder in der Luft –die aufkommende Mobilfunk- und Netztechnologie 5G wird die Mobilitäts- und Verkehrskonzepte in Zukunft grundlegend verändern. Bei einem Besuch der 5G-ConnectedMobility-Initiative hat sich der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der 5G-Technologie im Mobilitätskontext überzeugt. Für die Initiative haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Freistaat Bayern einen Teil des Digitalen Testfelds zur Verfügung gestellt, das 2015 auf der Autobahn A9 eingerichtet wurde.

Bundesminister Andreas Scheuer: „Das automatisierte und vernetzte Fahren wird unsere Mobilität grundlegend verändern – sicherer, effizienter und sauberer. Wir setzen uns dafür ein, dass dies zeitnah Realität wird. Was mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G alles möglich ist, kann hier getestet werden – vom automatisierten Fahren im Realbetrieb bis zum Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Vorhersage von Verkehrsfluss und -dichte. Hier können Anwendungen in Echtzeit erprobt werden. Projekte wie 5G-ConnectedMobility zeigen uns bereits heute, was in Zukunft Standard sein wird.“

advanced TrainLab – ein Innovationslabor auf Schienen

Nach der Begrüßung durch den Bundesminister sowie den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Ericsson GmbH, Stefan Koetz, und dem Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn AG, Professorin Sabina Jeschke, demonstrierten die Projektpartner bei der Fahrt mit dem advanced TrainLab der Deutschen Bahn die 5G-Technologie Network Slicing. Die Besonderheit hierbei ist das Aufteilen eines physikalischen Netzes in verschiedene Teilnetze mit verschiedenen Anforderungen an die Übertragung. So simulierten die Experten kritische Kommunikation auf einem speziell abgesicherten Teilnetz, während gleichzeitig eine datenintensive Übertragung für Entertainment-Anwendungen das System herausforderte.

„Die fünfte Mobilfunkgeneration markiert einen Meilenstein bei der Digitalisierung des Schienenverkehrs und sorgt für mehr Kapazität und Qualität“, sagt Professorin Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn AG.

Die neue 5G-Technologie hebt die Konnektivität für die Schiene auf ein neues technologisches Level. Sie schafft perspektivisch Funkübertragungsraten, die in großem Umfang Big Data-Analysen, maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz im Bahnbetrieb ermöglichen. So können auf Grundlage der 5G-Technologie Daten aus Sensoren an Zügen und Bahninfrastrukturanlagen deutlich schneller übermittelt werden, wodurch die Kapazität auf der Schiene signifikant erhöht und die Qualität des Gesamtsystems verbessert wird. Das 5G-ConnectedMobility-Konsortium bietet die Möglichkeit, die Bedarfe für die Schiene bereits im Entwicklungsstadium der neuen Technologie einzubringen.

Die wohl modernste Autobahnmeisterei Deutschlands

Der nächste Stop der Minister-Tour: die Autobahnmeisterei Greding. Hier steht das Herzstück des Testfeldes – der 5G-Technologie-Container, der die Mobilfunkstationen entlang der A9 an das im Ericsson Eurolab gehostete 5G-Kernetz anbindet.

„Schon bei der Gründung des 5G-ConnectedMobility-Konsortiums haben wir den Fokus auf die industrieübergreifende Zusammenarbeit gelegt“, erläutert Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH. „Als führendes Unternehmen im Bereich der 5G-Entwicklung haben wir die Möglichkeit die neuesten technologischen Innovationen mit unseren Partnern in einer realen Anwendungsumgebung zu testen. Unsere gemeinsamen Demonstrationen umfassen jetzt die Bereiche Schiene, Straße und Luft – das ist weltweit einmalig.“

Und auch Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden des Konsortialpartners Vodafone GmbH, hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Für das 5G Testnetz haben wir unsere Glasfaserinfrastruktur eingebracht - und damit Funkmasten mit schnellem Netz versorgt, die die Deutsche Telekom und Telefónica dem Projekt zur Verfügung stellen. Gemeinsam zeigen wir unter anderem, dass die Bahn in Zukunft mit 5G Züge noch effizienter steuern und Passagieren noch besseres Bordnetz liefern kann. All das zeigt: 5G gelingt am besten gemeinsam. Mit starken Partnern, die in Deutschlands Infrastruktur und Digitalisierung massiv investieren, ob auf der Schiene oder im Netz – im Boden wie in der Luft.“ Konnektivität ist ein wichtiger Bestandteil für die Luftfahrt

Autonome Flugtaxen, aus denen heraus der Fluggast telefonieren kann oder ferngesteuerte Drohnen, die per Video die Infrastruktur überwachen – es gibt viele potentielle Einsatzmöglichkeiten für den von Airbus und Ericsson weltweit erstmalig demonstrierten Technologieeinsatz: Mithilfe der Network Slicing-Technologie wurden verschiedene Funktionalitäten mit verschiedenen Anforderungen an das Mobilfunknetz über eine Kommunikationsinfrastruktur ermöglicht. Bei der Demonstration wurde die Drohne in einer Höhe von 300 Metern via Mobilfunk angebunden. Unter anderem wurden Funktionen zur Datenübertragung von der Drohne zur Leitstelle ermöglicht, die künftig eine Steuerung der Drohne oder Videostreaming realisieren könnten.

Airbus stuft 5G als eine sehr attraktive Technologie für die Zukunft der Mobilität ein. 5G bietet Vorteile für den Betrieb kommerzieller Drohnen und ist auf dem Weg eine relevante Technologie für Urban Air Mobility (UAM) zu werden. UAM ist ein Ansatz, um aufkommende Verkehrsprobleme in verschiedenen Bereichen (wie zum Beispiel Paketlieferungen und Passagiertransport) zu adressieren. Zusammen mit dem 5G-ConnectedMobility-Konsortium hat Airbus eine kritische Komponente, das Network Slicing, für den zuverlässigen Betrieb erfolgreich getestet.

Zukunftstechnologie im Reisebus

Weiter ging die Fahrt im Reisebus: die Deutsche Telekom demonstrierte dem Minister, welche Vorteile 5G für Positionierungsanwendungen von Fahrzeugen mit sich bringt und welche Netzauslastungen bei den verschiedenen Fahrttempi möglich sind. In dem Zusammenhang erläutert Professor Frank Fitzek, Co-Coordinator des Konsortialpartners 5G Lab Germany: „Das 5G Lab Germany ist das führende akademische Forschungslabor in Deutschland, wenn es um die 5G-Forschung und -Entwicklung geht. Zusammen mit globalen Innovationstreibern der 5G-Technologie, wie zum Beispiel Deutsche Telekom und Ericsson, betreiben wir neben der grundlegenden Forschung in unserem Labor auch erkenntnisreiche Trials in Live-Umgebungen – so zum Beispiel hier bei 5G-ConnectedMobility.“

Und auch der Vertreter des Konsortialpartners BMW Group zeigt sich begeistert. „Das Konsortialprojekt hat heute unter Beweis gestellt, welches Potenzial eine stabile Netzabdeckung mit 5G für den Verkehr der Zukunft bietet“, sagte Dr. Michael Würtenberger, Leiter BMW Group Forschung E / E Architekturen und Technologien. „Die BMW Group bringt 2021 mit dem BMW iNext ein Fahrzeug auf die Straße, das sicher autonom auf Level 3 fahren kann. Für den Erfolg des automatisierten Fahrens brauchen wir ergänzend zur Umfelderkennung und hochgenauen Karten die 5G Technologie – und zwar nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Bundesstraßen. Daher hoffen wir nun auf einen schnellen Ausbau der Infrastruktur“, so Würtenberger. „Aus dem Kooperationsprojekt ziehen wir wichtige Erkenntnisse, die direkt in unsere Vorentwicklungsaktivitäten einfließen und uns unter anderem bei der Erarbeitung von Standards im Rahmen des 5GAA-Konsortiums helfen. Ein konkretes Beispiel ist die Sicherstellung einer hohen Güte bei der Ende-zu-Ende Verbindung für eine unterbrechungsfreie Übertragung von Videodaten vom Backend ins Fahrzeug, um unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges Multimediaerlebnis bieten zu können.“

Deutsche Bahn und Ericsson testen im Rahmen des Konsortiums 5G-ConnectedMobility Network Slicing
30. November 2018
Passend zum in der kommenden Woche stattfindenden Digitalgipfel in Nürnberg, dem wohl wichtigsten Digitalisierungsevent in Deutschland, testen die Deutsche Bahn und Ericsson die aufkommende Mobilfunk- und Netztechnologie 5G im Bahnverkehr. Auf dem Testfeld des Konsortiums 5G-ConnectedMobility, zwischen Nürnberg und Greding, wurden mithilfe der Network-Slicing-Technologie gleich drei verschiedene Funktionalitäten mit verschiedenen Anforderungen an das Mobilfunknetz über eine Kommunikationsinfrastruktur ermöglicht. Unter anderem werden gleichzeitig Funktionen zur Zugsteuerung, Funktionen zur Zugüberwachung und On-Bord-Entertainment-Funktionen getestet. Desweiteren werden Narrowband IoT und CAT M1 zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchte genutzt.

Bei insgesamt sechs Fahrten mit verschiedenen Geschwindigkeiten zwischen 100 und 200 Kilometern in der Stunde wurde die 5G-Funktionalität Network Slicing das erste Mal im deutschen Bahnverkehr erfolgreich getestet. Während beispielsweise das On-Bord-Entertainment einen hohen Datendurchsatz benötigt, müssen die kritischen Funktionalitäten für die Zugsteuerung und Überwachung hoch ausfallsicher sein. Beim Train-Monitoring, der Anwendung zur Zugüberwachung, wird ein Video-Stream auf die Edge-Cloud-Application in Greding hochgeladen, der dann von einem beliebigen Punkt aus überwacht werden kann. Mit Narrowband IoT und CAT M1 (Category M1)-Geräten werden Dienste mit geringen Anforderungen an die Bandbreite sowie niedrigem Energieverbrauch realisiert. Das 5G-Kernnetz, an das die Mobilfunkstandorte am Testfeld angebunden sind und durch das die Network-Slicing-Technologie ermöglicht wird, kommt aus dem Aachener Eurolab, Ericssons Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland.
Ericsson erhält Schwedischen Unternehmenspreis für Pionierarbeit rund um 5G und Industrie 4.0
22. November 2018
Ob Köttbullar, Knut oder Midsommar - Schweden ist nicht nur ein traditionsreiches Land, sondern hält durch seine Vielzahl an zukunftsorientierten Unternehmen längst den Status eines weltweiten Innovationsführers inne. Die Pionierarbeit besonders engagierter Unternehmen mit schwedischer Herkunft in Deutschland zu würdigen war Ziel der gestrigen Verleihung des Schwedischen Unternehmenspreises 2018, bei der die Ericsson GmbH in der Kategorie Großunternehmen die höchste Auszeichnung erhielt. Besonders hervorgehoben wurde dabei Ericssons Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Themenfeldern wie 5G und Industrie 4.0.

Zum 16. Mal wurde in diesem Jahr der Schwedische Unternehmenspreis an Unternehmen schwedischer Herkunft verliehen, die in Deutschland erfolgreich Fuß gefasst haben und so Schwedens Ansehen als Innovationsführer über Ländergrenzen hinweg maßgeblich vorantreiben. Passend zur anstehenden Hannover Messe 2019, bei der Schweden als Partnerland auftreten wird, waren die Themenschwerpunkte des Tagesprogrammes "SMART INDUSTRY CO-LAB - INNOVATE WITH US!" dieses Jahr globale Trends wie Industrie 4.0-Automatisierung, Digitalisierung, das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz. Bereiche, in denen Ericsson immer wieder Innovationskraft bewiesen hat, wie Per Thöresson, der Botschafter Schwedens in Berlin, betont:

"Ob durch das Engagement im Bereich Industrie 4.0 auf der Hannover Messe oder durch die Erprobung neuer Technologien auf dem Testfeld 5G-ConnectedMobility an der Autobahn A9 - Ericsson belegt durch zahlreiche Projekte immer wieder seine Zukunftsorientierung", hebt Thöresson hervor. "Damit trägt das Unternehmen maßgeblich dazu bei, Schweden als Innovationsführer im Bereich Digitalisierung zu positionieren und auch die Deutsch-Schwedische Innovationspartnerschaft mit konkretem Inhalt zu füllen."

"Ericsson forscht schon seit langem an Anwendungsszenarien von 5G für die Industry 4.0", erläutert Stefan Koetz, Vorsitzender der Ericsson GmbH. "Angefangen bei einem branchenübergreifenden Austausch zu IoT, KI und Co. im Rahmen unserer Arbeit bei der 5G Alliance for Connected Industries and Automation (5G-ACIA) bis hin zu ganz konkreten gemeinsamen Kooperationen mit Netzbetreibern und Industrieunternehmen. All das wird es auch an unserem Stand bei der Hannover Messe 2019 zu sehen geben - man darf also gespannt sein."

Eines der Forschungsprojekte, über das Ericsson im Rahmen des Tagesprogramms informierte, war das 5G-ConnectedMobility-Testfeld an der A9. Hier testet Ericsson gemeinsam mit seinen Konsortialpartnern bereits seit 2016 5G-Anwendungsfälle auf Straße und Schiene.

5G-ConnectedMobility @Mobilität Querdenken-Konferenz 2018
18. Oktober 2018
Ericsson präsentierte das 5G-ConnectedMobility-Projekt bei der diesjährigen Mobilität Querdenken-Konferenz in Nürnberg. Besucher konnten sich über zentrale Ergebnisse und Lösungen des 5G-ConnectedMobility-Konsortiums informieren.

Konsortialpartner BMW @5G-ConnectedMobility-Teststrecke
17.Oktober 2018
Vertreter der BMW Group, einem der neun Konsortialpartner von 5G-CM, besuchten das 5G-ConnectedMobility-Testfeld, um sich auf den neuesten Stand zu bringen und den aktuellen Status der Aktivitäten auf der Teststrecke zu prüfen.

5G-ConnectedMobility @Bitkom Mobility-Konferenz 2018
16. Oktober 2018
Um weitere branchenübergreifende Kollaborationsmöglichkeiten in Richtung 5G auf dem 5G-ConnectedMobility-Testfeld an der Autobahn A9 anzuregen, wurde das Projekt wichtigen IKT- und Mobility-Interessenvertretern auf der Bitkom Mobility-Konferenz 2018 in Berlin präsentiert.

5G-ConnectedMobility status update @BMVI
15. Oktober 2018
Vertreter des Konsortiums trafen sich im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, um den Unterstützer des Projekts über die neuesten Entwicklungen und den Status Quo von 5G-ConnectedMobility zu informieren. Das Hauptaugenmerk des Meetings lag auf geplanten nächsten Schritten und zukünftigen Anwendungsszenarios. Das Feedback des BMVI war durchweg sehr positiv und sie versprachen das Projekt weiter zu unterstützen.

Neue 5G-ConnectedMobility-Broschüren veröffentlicht!
28. September 2018
Erfahren Sie alles über das Projekt, den aktuellen Wirkungsrahmen und zukünftige Anwendungsfälle in der digitalen Version unserer offiziellen Broschüre.
Laden Sie die Broschüre hier herunter
5G-ConnectedMobility @5G Automotive Forum 2018
25. – 26. September 2018
5G-ConnectedMobility war Teil von Ericssons Standpräsenz beim diesjährigen IEEE 5G Summit in Dresden am 25. September 2018. Dieser Gipfel wird jährlich vom IEEE und dem 5G Lab Germany der TU Dresden organisiert und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der sämtliche 5G-Technologie-Assets hinsichtlich taktiler Internetanwendungen miteinbezieht. Unter dem Motto „Gemeinsam 5G-Ecosysteme formen“ präsentierte auch 5G-ConnectedMobility seine bisherigen Errungenschaften und zukünftigen Ziele.

5G-ConnectedMobility @IEEE 5G Summit 2018
25. September 2018
Im Kontext des Ericsson-Vortrags zum Thema „Zukünftige 5G-Kommunikationsnetzwerke: Straßensicherheit und Verkehrseffizienz verbessern“, der Teil des diesjährigen Programmes des 5G Automotive Forum in Berlin war, wurde das 5G-ConnectedMobility-Projekt als thematisch passende Referenz und Gemeinschaftsprojekt im Ausstellungsbereich der Veranstaltung präsentiert.

5G-ConnectedMobility @InnoTrans 2018
18. – 21. September 2018
Ericsson und die Deutsche Bahn, zwei der neun Konsortialpartner von 5G-CM, präsentierten gemeinsam das 5G-ConnectedMobility-Projekt auf der diesjährigen InnoTrans. InnoTrans ist die international führende Messe für Verkehrstechnologie und bot somit die perfekte Plattform, um die Vielzahl an Errungenschaften des 5G-ConnectedMobility-Konsortiums (z.b. Anwendungsfälle mit Network Slicing, CAT-M1, NB-IoT) einem größeren Publikum zu erläutern.

Konsortialpartner Telefónica Deutschland @5G-ConnectedMobility-Teststrecke
18. September 2018
Vertreter von Telefónica Deutschland, einem der neun Konsortialpartner von 5G-CM, besuchten das 5G-ConnectedMobility-Testfeld und erörterten mögliche Aktivitäten für die Zukunft mit dem Ericsson-Team vor Ort. Am heißesten diskutiert wurde dabei über Anwendungsfälle für Network Slicing und Geschäftsmodelle für die Einbindung der Industrie.

5G-ConnectedMobility @Sample Day 2018
07. September 2018
5G-ConnectedMobility war Teil des Sample Day 2018 in Hamburg. Für die rund 300 Besucher gab es einen spannenden Einblick in die Potenziale, die die 5G-CM-Teststrecke für das Testen realer 5G-Anwendungsfälle bietet.

5G-CM trifft auf BDBOS
24. Juli 2018
Der Präsident der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Andreas Gegenfurtner und MdB Dr. Reinhard Brandl besuchten am 24. Juli 2018 das 5G-ConnectedMobility-Testfeld. Sie informierten sich über die Zielsetzungen des Projektes und verschafften sich ein direktes Bild von den Aktivitäten auf der Teststrecke.

CAT M1 funkt im Live-Netz des Mobilitätstestfeldes 5G-ConnectedMobility auf der A9 in Bayern
2. Juli 2018
  • Mit dem Einsatz von CAT M1 im Live-Netz des Mobilitätstestfeldes 5G-ConnectedMobility funkt die neue IoT-Mobilfunktechnologie erstmals in einem Live-Netz in Deutschland
  • Ein Vorteil von CAT M1 ist die problemlose Verbindung von sich in Bewegung befindenden IoT-Geräten – auch beim Wechsel der Mobilfunkzelle
  • 5G-ConnectedMobility ermöglicht durch die Einbindung der innovativen Technologie eine frühzeitige Erprobung von CAT M1 im Bereich Automotive und Schienenverkehr
  • Düsseldorf, 2. Juli 2018. Mit dem Einsatz von CAT M1 (Category M1) im Live-Netz des Mobilitätstestfeldes 5G-ConnectedMobility funkt die neue IoT-Mobilfunktechnologie erstmals in einem Live-Netz in Deutschland. Ein Vorteil von CAT M1 gegenüber anderen Technologien ist die problemlose Verbindung von sich in Bewegung befindenden IoT-Geräten – auch beim Wechsel der Mobilfunkzelle.
„Die Zukunft der Mobilität liegt in vernetzten Fahrzeugen,“ ist sich Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH, sicher. „CAT M1 ist hierbei ein logischer nächster Schritt, da die Technologie im Gegensatz zu anderen IoT-Technologien auch einen reibungslosen Übergang von einer Mobilfunkzelle in die nächste ermöglicht – im Mobilitätskontext also höchst relevant.“ Die neue Technologie ist seit einigen Wochen im Testfeld 5G-ConnectedMobility auf der A9 im Einsatz. CAT M1 ist eine Technologie, die einen geringen Stromverbrauch erfordert und im Gegensatz zu Narrowband-IoT auch Sprach- und Handover-Funktionen bietet.
Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH, erläutert bei Wirtschaftstag Japan, warum autonome Autos 5G-Mobilfunk brauchen
May 28, 2018
Im Rahmen der Präsentation einer Fallstudie während des Wirtschaftstags Japan hat der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ericsson GmbH, Stefan Koetz, erläutert, warum autonome Autos 5G-Mobilfunk brauchen und welche Forschungsprojekte Ericsson in diesem Kontext betreibt. Hierbei wurde das Beispiel 5G-ConnectedMobility prominent herausgestellt und in einer begleitetenden Pressemitteilung explizit erwähnt.

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2017 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 20,9 Milliarden Euro (201,3 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 1.800 Mitarbeiter an 11 Standorten – darunter rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.
Ericsson „Connected Morgenbriefing“ zum 5G-ConnectedMobility-Projekt fand in Berlin statt
May 21, 2018
Wir freuten uns mehr als 100 Gäste aus Politik, den Ministerien, den Verbänden und der Industrie begrüßen zu dürfen. Außerdem zählten mehr als 20 Parlamentsmitglieder, z.b. Industrievertreter von Telefonica, Vodafone, Deutsche Telekom, Volkswagen, Innogy und Schaeffler, zu den Gästen.

Der offizielle Titel unserer Veranstaltung lautete „„5G-ConnectedMobility“: Ein Beispiel industrieübergreifender 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland“. Dabei präsentierten wir erste Ergebnisse der Aktivitäten des von Ericsson koordinierten 5G-ConnectedMobility-Konsortiums, das seine Zusammenarbeit im Jahr 2016 aufnahm.

5G-ConnectedMobility" schafft auf dem "Digitalen Testfeld Autobahn" eine Infrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur, Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur und anderweitigen Anwendungen mit 5G-Technologie durchzuführen. Mitglieder des "5G-ConnectedMobility"-Projektes sind Ericsson, die BMW Group, die Deutsche Bahn, alle drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der TU Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Ralf Wellens, der neue Ericsson Projektleiter für 5G-ConnectedMobility, war offizieller Speaker bei der Veranstaltung. Wir möchten an dieser Stelle die Möglichkeit ergreifen und Frank Baberske, dem früheren Projektleiter, für die Koordination des Konsortiums in den letzten Jahren danken. Frank unterstützt nun das DT-Andromeda Roll-Out-Projekt.
5G-ConnectedMobility-Projekt beim Mobile World Congress (MWC) 2018 vertreten
Feb 26, 2018 – Mar 01, 2018
Mit einem eigenen Stand und einem dedizierten Business Builder wurde das 5G-ConnectedMobility-Konsortium auch beim Mobile World Congress (MWC) 2018 vertreten. Unter dem Leitspruch „5G for Industries“ konnten sich die Messebesucher über den aktuellen Stand und die weiteren Zielsetzungen des Projektes informieren.
5G-ConnectedMobility-Projekt beim 5GAA-Pressebriefing auf der IAA
Sep 15, 2017
Im Rahmen der Mitgliedschaft von Ericsson bei der 5GAA (5G Automotive Association) wurde das 5G-ConnectedMobility-Projekt auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) vorgestellt. Eine grundlegende Information zum Projekt wurde der Pressemappe des 5GAA-Medienbriefings beigefügt; so konnten sich teilnehmende Journalisten einen Überblick über die Idee hinter dem Konsortium verschaffen.
Mobile World Congress (MWC) 2017
Feb 27, 2017 – Mar 02, 2017
Das 5G-ConnectedMobility-Projekt wurde auf dem Mobile World Congress 2017 (MWC) , eine der führenden Messen der IKT-Branche, vorgestellt. Kunden, Partner, Investoren, Journalisten und Analysten konnten sich hier Einblicke in den Wirkungsbereich des Konsortiums und seine Pläne für die Zukunft verschaffen. Als Sprungbrett für innovative Technologien und neue Ideen, bot der MWC die perfekte Plattform, um 5G-ConnectedMobility und seine Zielsetzungen weiter auf dem Markt zu positionieren.
Deutsch-Schwedisches Tech Forum
Jan 31, 2017
Im Rahmen der Eröffnung des Deutsch-Schwedischen Tech Forums, mit dem Ziel die Partnerschaft zwischen den beiden Ländern im Themenfeld Innovation zu intensivieren, fand eine Diskussionsrunde zum Thema Testfelder in Schweden statt. Als aktiver Teilnehmer und in zusätzlichen Gesprächen, nutzte Ericsson die Gelegenheit die Aktivitäten des 5G-ConnectedMobility-Konsortiums in diesem Feld zu präsentieren, um das Bewusstsein für das Projekt weiter zu stärken.
5G-ConnectedMobility: Ehemaliger Bundesminister Dobrindt und Ericsson unterzeichnen Absichtserklärung
Nov 17, 2016
Ericsson, BMW Group, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland, Vodafone, 5G Lab Germany an der TU Dresden, Bundesanstalt für Straßenwesen(BASt)und Bundesnetzagentur(BNetzA) sind Mitglieder des 5G-ConnectedMobility-Konsortiums.

Der ehemalige Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ericsson GmbH, Stefan Koetz, haben am Rande des IT-Gipfels in Saarbrücken eine Absichtserklärung zum Start des industrieübergreifenden Konsortiums "5G-ConnectedMobility" zur Stärkung der 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland unterzeichnet. Der ehemalige Bundesminister Dobrindt unterstrich dabei, dass 5G eine Schlüsseltechnologie für automatisiertes und vernetztes Fahren sei.
Ericsson startet auf dem "Digitalen Testfeld Autobahn" mit "5G-ConnectedMobility" ein industrieübergreifendes Konsortium zur 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland
Nov 15, 2016
Ericsson hat die Bildung eines industrieübergreifenden Konsortiums zur Stärkung der 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland bekannt gegeben. Mitglieder des "5G-ConnectedMobility"-Projektes sind Ericsson, die BMW Group, die Deutsche Bahn, alle drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der TU Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt.

"5G-ConnectedMobility" schafft auf dem "Digitalen Testfeld Autobahn" eine Infrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur, Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur und anderweitigen Anwendungen mit 5G-Technologie durchzuführen.

Dazu operiert "5G-ConnectedMobility" in einer eigenständigen Infrastruktur und ist nicht von einem kommerziellen Netzwerk abhängig. So können 5G Prototype Applikationen regelmäßig und jederzeit ohne Einschränkungen und in unterschiedlichen Netzwerkkonfigurationen installiert und getestet werden. Das dedizierte Ericsson 5G-Mobilfunknetzwerk erlaubt Live-Tests von Echtzeitanwendungen auch unter extremen Netzwerklasten und bei gleichzeitig sehr hohen Reisegeschwindigkeiten. Damit können Versuchsbedingungen geschaffen werden, wie sie in kommerziell betriebenen Live-Netzen kaum vorzufinden sind. Ericsson hat in diesem Zusammenhang die Genehmigung der Bundesnetzagentur zur Nutzung von Frequenzen aus dem 700 MHz Band für den Bereich Nürnberg-Feucht bis Greding erhalten und wird als Netzbetreiber fungieren.

Die Teststrecke besteht aus mehreren Bauabschnitten auf dem "Digitalen Testfeld Autobahn" in einem rund 30 km langen Bereich zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding, in dem die BAB A9 sowie die Bahnschnellfahrstrecke Nürnberg-Ingolstadt-München parallel verlaufen und von dem aufgebauten Testnetz gleichzeitig abgedeckt werden. Die Infrastruktur ist bereits in ersten Teilsegmenten fertig gestellt, sodass ab sofort Live-Tests beginnen können.

Für die Mobilfunkinfrastruktur werden Standorte der Autobahndirektion Nordbayern als örtliche Straßenbehörde (ABDN), der Deutschen Bahn sowie der Mobilfunkbetreiber Telefónica Deutschland und der Deutschen Telekom benutzt. Die Anbindung erfolgt über eine Glasfaser-Infrastruktur der örtlichen Straßenbehörde (ABDN) sowie der Deutschen Bahn. Der Konzentrationspunkt des Netzwerks befindet sich in einem von Ericsson ausgestatteten Equipment Container, der auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Greding installiert wurde. Das Kernnetz wird aus Ericssons ICT Development Center Eurolab bei Aachen heraus betrieben, das u.a. Ericssons Programm "5G for Germany" betreut. Die Verbindung zu diesem Kernnetz wird via Vodafones "Interconnect Access" der ABDN realisiert.

Es wird angestrebt, die partnerschaftlich gewonnenen Erkenntnisse, Perspektiven, Empfehlungen sowie Technologie-, Service- und Betriebsvorschläge aus den technischen Arbeitspaketen des Projektes in einem "Alignment Forum" der beteiligten Mitglieder zu diskutieren und mit Ausrichtung auf die Einbringung in internationale 5G-Standardisierungsaktivitäten weiterzuentwickeln. Dazu wird auf die Mitgliedschaft der verschiedenen Projektbeteiligten in internationalen Gremien zurückgegriffen.

Konkret sind im Rahmen von "5G ConnectedMobility" aktuell insbesondere Use Cases zu verbundenen Fahrzeuganwendungen, zur Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Fahrzeug-zu-Infrastrukturkommunikation, zu neuen Methoden der Verkehrsinformationsübermittlung in Echtzeit und zur herstellerübergreifenden Verkehrssteuerung bei automatisierten Fahrzeugen geplant.

Das "Digitale Testfeld Autobahn" wurde vom BMVI gemeinsam mit dem Freistaat Bayern, dem Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) und dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) auf der Bundesautobahn A9 in Bayern eingerichtet. Automobilwirtschaft, Digitalwirtschaft und Forschungseinrichtungen können hier zukunftsweisende Systeme und Technologien im Realbetrieb erproben.

Link: https://www.presseportal.de/pm/13502/3483637
Ericsson, BMW Group, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland, Vodafone, 5G Lab Germany an der TU Dresden, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und Bundesnetzagentur (BNetzA) sind Mitglieder des 5G-ConnectedMobility-Konsortiums. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt.
Ericsson GmbH
Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ericsson GmbH:

„Ich freue mich, dass es mit "5G-ConnectedMobility" gelungen ist, ein so breites und vor allem industrieübergreifendes Konsortium zu bilden. Mit den Mitgliedern aus der Telekommunikationsindustrie sowie aus der Anwendungsindustrie wird es gelingen, die 5G-Forschung und Entwicklung aus Deutschland heraus zu beschleunigen und die besonderen Anforderungen der verschiedenen Industrien in Deutschland in die internationalen 5G-Standardisierungsaktivitäten einzubringen. Das wird den Standort Deutschland bei dem Thema stärken."

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2017 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 20,9 Milliarden Euro (201,3 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 1.800 Mitarbeiter an 11 Standorten – darunter rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.
BMW Group
Martin Arend, Leiter Forschung E/E Architekturen und Technologien bei der BMW Group:

„Unter dem Begriff ConnectedDrive vereint die BMW Group seit mittlerweile 20 Jahren einzigartige innovative Funktionen, die Fahrer, Fahrzeug und Umwelt intelligent miteinander vernetzen. Sie erhöhen den Komfort, machen Infotainment in einer neuen Dimension erlebbar und steigern außerdem die Sicherheit in den Fahrzeugen der BMW Group signifikant. Im Zeitalter der digitalen Transformation wandelt sich auch die BMW Group mehr und mehr zu einem Technologieunternehmen für Premiummobilität und -services. Die Nutzung und Mitgestaltung neuester Mobilfunktechnologien ist Voraussetzung dafür. Deshalb engagiert sich die BMW Group unter anderem in dem industrieübergreifenden Konsortium „5G-ConnectedMobility“, um das Gelingen dieses Vorhabens insbesondere durch rechtzeitige Standardisierung und Erprobung unter realen Bedingungen sicherstellen zu können.“

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2017 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2.463.500 Automobilen und über 164.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2017 belief sich auf 10,655 Mrd. €, der Umsatz auf 98,678 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte das Unternehmen weltweit 129.932 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.
Deutsche Bahn
Hans Peter Lang, CTO Deutsche Bahn:

"Für die Mobilitätsbranche ist 5G eine Schlüsseltechnologie. Als Deutsche Bahn sehen wir in dem neuen Mobilfunkstandard immenses Innovationspotenzial: Für einen digitalisierten Bahnbetrieb, der bei hoher Pünktlichkeit noch deutlich mehr Reisende im bestehenden Netz befördert, die Vision vom automatisierten und vernetzen Fahren, hocheffiziente Routen- und Transportplanung in der Logistik sowie für die vorausschauende Wartung von Infrastruktur und Fahrzeugen über IoT."

Der Deutsche Bahn Konzern ist ein internationaler Anbieter von Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen und agiert weltweit in über 130 Ländern. Die Konzernleitung befindet sich in Berlin. Über 310.000 Mitarbeiter sind im DB-Konzern beschäftigt, knapp 40% davon außerhalb Deutschlands. Wir gestalten und betreiben die Verkehrsnetzwerke der Zukunft. Durch den integrierten Betrieb von Verkehr und Eisenbahninfrastruktur sowie die ökonomisch und ökologisch intelligente Verknüpfung aller Verkehrsträger bewegen wir Menschen und Güter.

Im Personenverkehr befördert der DB-Konzern europaweit (inkl. Deutschland) in seinen Zügen und Bussen mehr als 12 Millionen Personen pro Tag. Im Bereich Transport und Logistik werden im europäischen Netzwerk pro Jahr rund 300 Millionen Tonnen Güter auf der Schiene und rund 100 Millionen Sendungen auf der Straße transportiert. In den weltweiten Netzwerken werden rund 1,3 Millionen Tonnen Luftfracht und rund 2,1 Millionen TEU Seefracht abgewickelt.

Im Geschäftsjahr 2017 betrug der um Sondereffekte bereinigte Umsatz des DB-Konzerns über 42,7 Milliarden Euro und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) rund 2,15 Milliarden Euro.

Die weiterentwickelte Strategie des DB-Konzerns verstärkt den Fokus auf die Qualität. Richtschnur unseres Handelns bleibt dabei weiterhin der Nachhaltigkeitsansatz als strategischer Rahmen, mit der Zielsetzung, den Einklang der Dimensionen Ökonomie, Soziales und Ökologie zu erreichen. Weiterhin wollen wir durch eine klare strategische Ausrichtung der operativen Bereiche unsere Kunden weiterhin überzeugen.
Deutsche Telekom AG
Alexander Lautz, Senior Vice President 5G Deutsche Telekom AG:

"Mehr als bei jeder anderen Technologie zuvor fließen bei 5G die Bedürfnisse und konkreten Anwendungsfälle der Automobilindustrie in die Entwicklung mit ein. Die branchenübergreifende Zusammenarbeit innerhalb "5G-ConnectedMobility“ wird uns helfen, das Potenzial hinsichtlich extrem kurzer Latenzen, hohem Datendurchsatz von mehr als einem Gigabit pro Sekunde oder der Netzverfügbarkeit für Milliarden Geräte in maßgeschneiderte Sicherheits- und Unterhaltungslösungen für unsere Kunden zu übersetzen."

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 168 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 19 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit.

Wir bieten Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden.

Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr 2017 haben wir mit weltweit rund 216.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 74,9 Milliarden Euro erwirtschaftet – rund 66 Prozent davon außerhalb Deutschlands.

Damit wir auch weiterhin erfolgreich sein können, entwickeln wir uns schon heute von der klassischen Telefongesellschaft hin zu einer Servicegesellschaft ganz neuen Typs. Das Kerngeschäft, also der Be- und Vertrieb von Netzen und Anschlüssen, bleibt dabei die Basis. Aber zugleich engagieren wir uns offensiv in Geschäftsfeldern, in denen sich für uns neue Wachstumschancen eröffnen.
Telefónica Deutschland
Cayetano Carbajo Martín, CTO Telefónica Germany GmbH & Co. OHG:

"Wir stehen hinter 5G. Mittelfristig ist 5G eine Chance für Deutschland und Europa. Wir sind darauf vorbereitet Investitionen in unsere Netze fortzuführen, um unseren Beitrag zu leisten, und sind nun seit einiger Zeit in ein breites Spektrum an 5G Forschungs- und Pilotprojekten in Deutschland und der EU involviert, darunter auch das bahnbrechende Gemeinschaftsprojekt 5G-ConnectedMobility. Als Teil dieses Projektes arbeiten bedeutende Vertreter beider Industrien zusammen, um Anforderungen der zukünftigen Kommunikationsnetze mit den Bedürfnissen der Automobilindustrie abzustimmen. Telefónica unterstützt diese Initiative, die die außergewöhnliche Gelegenheit bietet komplett neue Anwendungen für beide Technologien zu erschließen."

Telefónica Deutschland bietet Mobil- und Festnetzdienste für Privat- und Geschäftskunden sowie innovative digitale Produkte und Services im Bereich Internet der Dinge und Datenanalyse. Mit insgesamt 49,6 Millionen Kundenanschlüssen ist das Unternehmen ein führender integrierter Telekommunikationsanbieter. Allein in der Mobilfunksparte betreut Telefónica Deutschland mehr als 45,3 Millionen Anschlüsse.

Telefónica Deutschland wird zum „Mobile Customer & Digital Champion“ – mit diesem Anspruch will das Unternehmen bis 2020 zum bevorzugten Partner der Kunden im deutschen Mobilfunkmarkt werden. Damit ist ein klarer Auftrag verbunden: Telefónica Deutschland macht das Leben seiner Kunden einfacher und besser und ermöglicht ihnen mobile Freiheit in der digitalen Welt. Konkret bedeutet dies ein durchweg positives Erlebnis bei Marke, Produkten, Kundenservice und Netz.

Dafür verfügt das Unternehmen schon heute über hervorragende Voraussetzungen. Kein Netzbetreiber in Deutschland verbindet mehr Menschen im Mobilfunk. Nach der Integration von E-Plus digitalisiert das Unternehmen sein Geschäft und stellt dabei den Kundennutzen in den Mittelpunkt.

Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete Telefónica Deutschland mit knapp 9.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 7,3 Milliarden Euro.
Vodafone Deutschland
Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland:

"Mit unseren hochleistungsfähigen Netzen sind wir die führende Kraft für das Internet der Dinge. Gemeinsam mit den Experten von Ericsson und der beteiligten Partner treiben wir im neu gegründeten Konsortium die Entwicklung von neuen 5G-Technologien voran und bringen vernetzte und vollautomatisierte Autos vom Labor auf die Straße."

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Mit seinen 14.000 Mitarbeitern liefert der Konzern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Gigabit Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland federführend voran: Mit immer schnelleren Netzen ebnen die Düsseldorfer Deutschland den Weg in die Gigabit-Gesellschaft – ob im Festnetz oder im Mobilfunk.

Geschäftskunden bieten die Düsseldorfer ein breites ICT-Portfolio: So vernetzt Vodafone Menschen und Maschinen, sichert Firmen-Netzwerke sowie Kommunikation und speichert Daten für Firmen in der deutschen Cloud. Rund 90 % aller DAX-Unternehmen und 15 von 16 Bundesländern haben sich bereits für Vodafone entschieden. Mit mehr als 46 Millionen Mobilfunk-Karten, 6,6 Millionen Festnetz-Breitband-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftete Vodafone Deutschland im letzten Geschäftsjahr einen Serviceumsatz von über 10 Milliarden Euro.

Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Der Konzern betreibt eigene Mobilfunk-Netze in 25 Ländern und unterhält Partnernetze in weiteren 46 Nationen. In 18 Ländern betreibt die Gruppe eigene Festnetz-Infrastrukturen. Vodafone hat weltweit rund 535,8 Millionen Mobilfunk- und 19,7 Millionen Festnetz-Kunden.
5G Lab Germany, TU Dresden
Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Frank H.P. Fitzek, Deutsche Telekom Chair for Communication Networks, 5G Lab Germany, TU Dresden:

"Die TU Dresden sieht in diesem Projekt eine grossartige Gelegenheit, die bereits entwickelten Technologien des 5G Lab Germanys mit wichtigen Partnern in der Praxis zu testen. Vernetzte Autos werden die Sicherheit im Verkehr erheblich steigern, bedingen aber auch neue Technologien für die dynamischen Netze der Zukunft. Aufgrund der bereits existierenden exzellenten Kooperation mit Ericsson sowie der Deutschen Telekom und Vodafone, sind wir zuversichtlich schon bald erste Praxis-Ergebnisse liefern zu können."
Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Prof. Stefan Strick, Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen:

"Die BASt ist die praxisorientierte, technisch-wissenschaftliche Forschungseinrichtung des Bundes auf dem Gebiet des Straßenwesens. Die Verbesserung der Sicherheit des Straßenverkehrs gehört zu ihren zentralen Aufgaben. Von einem Einsatz der Mobilfunktechnologie der 5. Generation für Anwendungen im Straßenverkehr erhoffen wir uns weitere positive Effekte. Daher ist es sinnvoll, dass die BASt unmittelbar in die Erprobung eingebunden ist, um das Potenzial dieser innovativen Technologie frühestmöglich für die Straßenverkehrssicherheit zu bewerten und bei künftigen Entwicklungen zu berücksichtigen."

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ist die praxisorientierte,technisch-wissenschaftliche Forschungseinrichtung des Bundes auf dem Gebiet des Straßenwesens. Sie widmet sich den vielfältigen Aufgaben, die aus den Beziehungen zwischen Straße, Mensch und Umwelt resultieren.

Ihr Auftrag ist es, die Sicherheit, Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit der Straßen zu verbessern. Dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gibt die BASt in fachlichen und verkehrspolitischen Fragen wissenschaftlich gestützte Entscheidungshilfen. Die Aufgaben reichen von Planung, Koordinierung und Durchführung mehrjähriger Forschungsprojekte bis zur kurzfristigen Beantwortung von Fragen zur Unterstützung der aktuellen Arbeit des BMVI. Sie arbeitet führend im Netzwerk der nationalen und europäischen Spitzenforschungsinstitute auf dem Gebiet des Straßenwesens und wirkt weltweit maßgeblich bei der Ausarbeitung von Vorschriften und Normen mit.

Zu den Aufgaben der BASt gehören darüber hinaus Beratungs- und Gutachtertätigkeiten, außerdem prüft und zertifiziert sie und ist zudem Begutachtungsstelle für das Fahrerlaubniswesen.

Sie wurde 1951 gegründet und hat seit 1983 ihren Sitz in Bergisch Gladbach. Die BASt ist seit 1970 die zentrale Stelle für Unfallforschung im Straßenverkehr in Deutschland.
Bundesnetzagentur (BNetzA)
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern)